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Geschrieben von Margret   
ch bin Mutter eines zwangskranken Kindes. Mein Kind litt an schwersten Zwängen, so daß zwei Jahre kein Schulbesuch möglich war, auch hatte er zu dieser Zeit keine sozialen Kontakte. Nach langen Irrwegen kam er auf die neuropsych. ins AKH - Wien. Nach mehreren medikamentösen Fehlschlägen, bewirkte die kombination Floxyfral (Serotonin) und Dogmatil (Dopamin) eine entscheidende Verbesserung. Anschließend wurde mit Verhaltenstherapie (Exposition mit Reaktionsverminderung) begonnen. Seit zwei Jahren ist er stabil, besucht ein Gymnasium und ist sozial integriert. Ich möchte Betroffenen Mut machen, es gibt Hilfe. Es ist ein langer und anstrengender Weg, aber es lohnt sich. Viele kleine Schritte führen zum Ziel. Ich leite in St. Pölten eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von betroffenen Kindern. In Wien gibt es auch eine Selbsthilfegruppe. Für Angehörige ist es wichtig, sich nicht in das Zwangsgeschehen einbeziehen zu lassen und das eigene Leben normal weiterzugestalten, denn wenn man zu sehr auf die Krankheit eingeht kann der Betroffene schwerer für eine Therapie motiviert werden. Ein ruhiges und ausgeglichenes Umfeld ist ebenfalls sehr hilfreich. Es gibt leider wenige gute Verhaltenstherapeuten. Mir sind zwei Therapeuteneinrichtungen bekannt - Therapiezentrum Ybbs und Tageskinik Bad Sauerbrunn im Burgenland.

Margret
 
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Sie war selbst stark von der Zwangskrankheit betroffen und anschließend an Ihre Therapie als Co-Therapeutin tätig.

Ebenfalls hat sie hilfreiche Bücher darüber geschrieben.

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