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Therapiemaßahmen Drucken E-Mail
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Geschrieben von Theresa   
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Therapiemaßahmen
Seite 2
In diesem Bericht möchte ich versuchen, Dir ein paar einzelne Therapiemaßnahmen zu schildern. Jedoch möchte ich betonen, daß es nicht möglich sein wird, nur mit diesen Beispielen eigenhändig eine Therapie zu machen; Du solltest das Ganze auf jeden Fall gemeinsam mit einem Therapeuten angehen! Ich hoffe jedoch, daß Dir die folgenden Beispiele eine kleine zusätzliche Hilfe sein können!

Zwangsgedanken:

Du sollst versuchen, vor einem Zwangsgedanken nicht zu erschrecken; denn dann beginnt das „verkrampfte Festhalten“ (Fertigdenken, Wiedergutmachen). Wenn es Dir einmal gelingt, so einen Gedankenblitz ganz einfach selbst zuzulassen und dabei locker zu bleiben, zeigst Du ihm schon in ersten Ansätzen seine Unwichtigkeit. Umso öfter es Dir dann mit der Zeit gelingt, desto mehr rückst Du den lästigen Mitbewohner ins Abseits. Anfänglich würde ich lieber davon sprechen, so zu tun als ob Du ihn nicht mehr beachten würdest, denn so schnell wird es nicht möglich sein, ihm wirklich Gleichgültigkeit zu zeigen.

Versuche Dir immer wieder vor Augen zu halten: Zwangsgedanken sind nicht Deine eigenen Gedanken, sie wurden Dir nur „aufgezwungen“ und sind daher bedeutungslos!


Zwangshandlungen:

Ich nehme als Beispiel das Händewaschen (Waschzwang):
Du machst die Handlung ein Mal konzentriert und wenn sich nachher der Übeltäter wieder aufdrängt, könntest Du ihm beispielsweise sagen:
Ich habe die Hände gewaschen und werde es wegen Dir ganz bestimmt kein zweites Mal mehr tun. Sie sind ausreichend sauber! Dann versuche gleich wieder, mit der zuletzt begonnen Arbeit bzw. Beschäftigung weiterzumachen.
"100% sauber" kann es nicht geben beim Händewaschen und braucht es auch nicht zu geben.



 
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Sie war selbst stark von der Zwangskrankheit betroffen und anschließend an Ihre Therapie als Co-Therapeutin tätig.

Ebenfalls hat sie hilfreiche Bücher darüber geschrieben.

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