TV-Sendung zum Nachschauen

Die Sendung „Angst-Seelen im Krisenmodus“ ist bis 08.10.2021 in der TV-thek unter folgendem Link abrufbar:

https://www.3sat.de/gesellschaft/politik-und-gesellschaft/angst-seelen-im-krisenmodus-108.html

Gratulation dem gesamten Fernsehteam! Vor allem Alma, Patrizia, Danai, Wolfgang, Isabel, Margit und Erfan, welche den Mut hatten, öffentlich über ihren Leidensdruck zu sprechen! In der Dokumentation wird hilfreich, informativ und empathisch berichtet, den Betroffenen und Angehörigen Mut zur Therapie gemacht und der Allgemeinheit einen Einblick in den Leidensweg der Erkrankten gewährt, was zu mehr Akzeptanz und Verständnis im Alltag führt.

Abschließend erlaube ich mir, Alma noch kurz zu zitieren:
„Ich muss auf jeden Fall in die Situation gehen vor der ich Angst habe, sonst geht sie nicht weg. Ich muss wirklich da hineingehen und dann muss ich warten bis die Symptome weniger werden und ich mich halbwegs beruhigt habe und wenn ich nächstes Mal in die Situation komme, dann bin ich schon ein bisschen weniger ängstlich.

Ein Danke Euch allen für Eure Bemühungen – es wurde eine tolle Sache daraus!

Mit lieben Grüßen
Theresa

TV-Tipp für den 08.09.2021

Am 8. September 2021 wird um 20 Uhr 15 auf 3 Sat eine Sendung mit dem Titel „Angst – Seelen im Krisenmodus!“ ausgestrahlt.
Liebe Margit, herzlichen Dank für die Information, gerne leite ich jene an dieser Stelle an unsere Leser weiter.

Unter folgendem Link wird die Dokumentation bereits im Vorfeld geschildert.

https://www.3sat.de/gesellschaft/politik-und-gesellschaft/angst-seelen-im-krisenmodus-108.html

Lassen wir uns überraschen!
Liebe Grüße Theresa

Austauschmöglichkeit am 24.10.21 in OÖ

Am So 24.10. 2021 ist anlässlich der *ÖGWG-Woche bei Wels im Schloss Puchberg von 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr ein möglichst ungezwungener Austausch zu Zwängen zwischen (ehemalig) Betroffenen und (angehenden) Psychotherapeuten geplant.
Die Ausschreibung lautet wie folgt:

„Leben mit Zwängen“
Sicherheit – das ist es, was wir unbedingt wollen – zumindest das Gefühl davon.
Aber auch bei massiv beschränkter Lebendigkeit
Wie wär’s, wenn wir Zwängen möglichst ungezwungen begegnen würden, indem wir uns öffnen. Eingeladen dazu sind Zwangserkrankte oder die es mal waren und Menschen, die zu deren Heilung beitragen – mit Selbsthilfe, verschiedenen Therapieansätzen, stationär, ambulant, online, in Gruppen mit Fürsorge und Fürsprache – auch in Kombination.m Miteinander entstehen so viele Möglichkeiten – ganz sicher!

*Österreichischen Gesellschaft für wissenschaftliche, klientenzentrierte Psychotherapie und personorientierte Gesprächsführung

Wir sind wieder online!

Aufgrund eines abgelaufenen Zertifikats war unsere HP leider die letzte Zeit nicht mehr erreichbar. Bitte entschuldige den Ausfall, ab sofort sind wir wieder online. Sollten noch Probleme auftauchen, bitten wir Dich, uns darüber zu infomieren.

Wir freuen uns, dass auch Du wieder da bist und hoffen, Du hast die letzten, herausfordernden Pandemie-Monate zumindest einigermaßen gut überstanden!
Wie hat sich das Ganze auf Deine Zwänge und Deinen Alltag ausgewirkt?
Wir freuen uns über neue Berichte und sind gegebenenfalls selbstverständlich auch persönlich (ich via mail, „Ulrike S.“ via Hotline) für Dich da. Ich bitte Dich allerdings, dringende Anfragen an „Ulrike S.“ zu richten, da ich neben Familie noch berufstätig und daher schwieriger erreichbar bin.
Herzliche Grüße einstweilen
Theresa



TV-Tipp für Mittwoch, den 09.12.2020 – ORF1

Ich wurde von Margit darauf hingewiesen, dass am 09.12.2020 um 21:05 Uhr in ORF1 in einer neuen wöchentlich ausgestrahlten Sendung Namens „A Team für Österreich“ auch die Zwangserkrankug zum Thema wird. Unter folgendem Link findest Du Details-Informationen darüber:
https://tv.orf.at/program/orf1/20201209/953005901/

Wiederholt wird die Sendung am 10. 12. um 11:25Uhr

Liebe Margit, danke für die Information und liebe Grüße – Theresa

Nachricht von Ulrike S.

Gerne komme ich dem Wunsch von Urlike S. nach und leite Dir/Euch folgende von ihr verfassten Worte weiter:

Liebe Betroffene,                                                            3. Mai 2020
ich habe gerade mit einer von Zwangsgedanken geplagten am „Sorgentelefon“ gesprochen. Und da ist mir ein Satz aus meinereigenen Therapiezeit wieder in Erinnerung gekommen, der mir damals sehr geholfen hatte: „Das, was ich fürchte, dieser Gedanke, der mich nicht loslässt, wird im Verlauf der Therapie immer mehr an Bedeutung verlieren. „Zu Beginn meiner eigenen Therapie konnte ich mit dieser Hilfestellung vom Therapeuten rein gar nichts anfangen. Ich habe mir absolut nicht vorstellen können, irgendwann meine (Zwangs)ängste zu verlieren. Denn ob meine Vorstellungen von meinem Leben gerechtfertigt sein könnten oder fern von jeder Realität seien, das konnte ich nicht mehr einschätzen. All mein Tun und Denken war so festgefahren. „Wie sollte ein froheres Leben gelingen,“ habe ich mit meinem Schicksal gehadert, „ich habe nun mal Angst und Befürchtungen,  das kann mir niemand ausreden. Mag schon sein, daß andere das schaffen, aber niemand hat solche Bedrängnisse wie ich.“ Gleichsam eine unüberwindbare Kluft stand zwischen den glücklichen anderen und mir. Wollte ich eigentlich auf die Seite der sogenannten Gesunden? War das überhaupt die richtige Lebens-und Denkweise. Oder würde  mir meine (Schein)sicherheit genommen werden. Könnte mein Leben durch die Therpie noch schwieriger werden? (Eine durch die Erkrankung ganz fehlgeleitede Vorstellung war das!)
Die Anruferin am Telefon hatte geklagt: „Ich komme mir so fremd vor.“ Ja, das ist doch so. Fremd im eigenen Haus, so habe ich mich gefühlt. Nicht nur wörtlich gemeint, nein, ganz verloren habe ich mich gefühlt.
Nun möchte ich euch ganz herzlich raten: Macht euch keine Sorgen, wie diese Verhaltenstherpie funktionieren wird. Das müßt ihr ERLEBEN. Auch zu Beginn der Therapie habe ich mich wiederum fremd gefühlt. „Jetzt kenne ich mich gar nicht mehr aus. Altes stimmt nicht mehr, neues steht auf sehr wackeligen Beinen!“
Im Verlauf vieler Therpiestunden und dem ganz praktischen Auseinandersetzen mit meinem von einer Krankheit aufgezwungenen Verhalten ist mir sozusagen „ein Licht aufgegangen“. Dieses „Licht“ hat sich schön langsam über therapeutengestütztes, mutiges, vertrauensvolles, neues „anderes“ Tun eingestellt. Dieser Prozeß war eine  Fülle von Wechselwirkungen. Ich möchte das ganz kurz formulieren:  Neues Denken – neues Tun. Neues Tun bewirkt neues Denken. Dieser Prozeß ist es, der alte, überkommene Vorstellungen verändert und neue Einsichten gewährt. Neue Erkenntnisse zuzulassen und zu gewinnen, das wünsche ich allen Nochbetroffenen!
Habt ihr Lust, Vertrauen und auch ein kleines bisschen Mut? Dann könnt ihr mich gerne unter der auf der Seite angegebenen Telefonnummer erreichen. 
Viele liebe Grüße von Ulrike S.